Leben ohne Dich - Saarburg

 

 

Es tut gut zu wissen,
dass wir in unserer Trauer nicht alleine sind! 
 

 


 

Das Schrecklichste und Grausamste, was Eltern sich vorstellen können, ist uns passiert: 

Unser Kind ist tot! 

Für viele Eltern ist das Weiterleben nach dem Tod ihres Kindes eine extreme Herausforderung, manchmal auch eine Überforderung der eigenen Kräfte.

Oftmals fühlen trauernde Eltern sich schon nach kurzer Zeit von den Menschen in ihrem Umfeld allein gelassen. Sie müssen die schmerzliche Erfahrung machen, dass ihnen und ihrer Situation wenig Verständnis entgegengebracht wird und sie schon bald zur Rückkehr ins „normale Leben“ aufgefordert werden.

Doch dieses „normale“ Leben gibt es nach dem Tod des eigenen Kindes ist nicht mehr!

Um nach dem Tod des eigenen Kindes überhaupt einen Weg zu finden, um weiterleben zu können, ist es für viele Trauernde wichtig, in der Ge­meinschaft mit anderen trauernden Eltern den Schmerz und das Leid ausleben zu können.
Deshalb gründete ich – ein Jahr nach dem Tod meiner Tochter Anne – im Oktober 2004 die Selbsthilfegruppe „Leben ohne Dich“ Saarburg.

Seit vielen Jahren unterstützt mich Margot Simon, ebenfalls betroffene Mutter, in der Gruppenleitung. Eine weitere Mutter, deren Tochter 2014 verstorben ist, arbeitet sich derzeit in die Aufgaben der Leitung einer Selbsthilfegruppe ein.

Ziel unserer Gruppe ist es, sich auf dem schweren Weg der Trauer um sein Kind gegenseitig zu stützen, sich auszutauschen und einfach für einander da zu sein, um Schritt für Schritt zu einem LEBEN ohne Dich zu finden.

An den Gruppenabenden, die meistens in Form eines offenen Gesprächskreises stattfinden, können alle Mütter und Väter von verstorbenen Kindern teilnehmen.

Die Treffen finden jeweils am ersten Montag im Monat von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr in den Räumen der Lebensberatungsstelle Saarburg statt.

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